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47 Kommentare

  1. Raphael K. / Antworten

    Endlich geht es weiter, vielleicht könnte die Politik auch die Firmen/Arbeitgeber zu nachgelagerten Gesprächen einladen, denn wenn der überfällige Radweg final gebaut wird, sollte auch die Infrastruktur bei den Arbeitgebern vorhanden sein. Solange es keine gesichterte Fahrradabstellplätze und Duschen bei den Arbeitgebern gibt (und da gibt es einige im Neckartal bis Stuttgart), kann mit der fehlenden Infrastruktur nur ein Teil der Pendler und dann ggfs auch nur unregelmäßig angesprochen werden. Ich würde die 22 km regelmäßig fahren, aber mein Arbeitgeber lässt die Zufahrt auf das Werkgelände nicht zu, die Fahrräder müssen teilweise am Zaun geparkt werden und Duschen gibt es kaum….

    1. Radschnellweg Neckartal / Antworten

      Der Landkreis hat hierzu bereits erste Gespräche Arbeitgebern entlang der Strecke geführt und will mit dem anstehenden Neubau des Landratsamtes auch beispielhaft vorangehen.
      Wichtig ist aber auch, dass die Mitarbeiter bei Ihren Arbeitgebern auf den Bedarf und die Chancen hinweisen.

      1. Anonymous / Antworten

        Habe ich bei meinem (sehr großen) Arbeitgeber bereits getan.
        Daraufhin wurde mir, hinter vorgehaltener Hand gesagt, daß man fahrradpendeln nicht fördert weil Fahrradpendler angeblich mehr Fehltage hätten.

  2. Falko P. / Antworten

    Sehr schön mal zu sehen, dass jetzt mal was getan wird. Es ist kein Wunder, dass die Fahrradwege nicht so stark genutzt werden, wenn sie nicht mal vorhanden sind.
    Aber bitte tut mir einen Gefallen, sprecht mit den Radfahrern und fahrt die Strecke selbst ab, ich sehe es schon kommen, dass wichtige Gesichtspunkte vergessen oder vernachlässigt werden! Gebt euch Mühe und zieht es durch! Nur durch die passenden Alternativen zum Auto können diese auch genutzt werden!

  3. Peter L. / Antworten

    Ich würde die Variante 2 (grün) bauen. Folgende Gründe sprechen dafür: Es ist die schnellste und sicherste Route, da sie sehr direkt läuft und relativ wenig Kontakt zum anderen Strassenverkehr hat. Außerem ist es die landschaftlich schönste Route und dürfte damit auch eine hohe Akteptanz haben.
    Variant 1 (Rot) würde ich auf längere Sicht mit geringeren Mitteln fördern. D.h.bei strassenbaulichen Änderungen immer besonders an die Radfahrer denken. Diese Variante läuft verstärkt durch Wohngebiete. Damit verbindet sie viele Menschen hat aber viel Kreuzungsverkehr mit Autos und ist dadurch langsam und unsicher.
    Als Rad-Vielfahrer freue ich mich auf die neuen Strecken !
    Und wirklich: es ist nicht nur umweltfreundlich und gesund – es macht auch richtig Spass !! Man muss es nur beginnen.

  4. Günter D. aus Plochingen / Antworten

    Variante V2 ist im Bereich Plochingen (und darüber hinaus) eine attraktive Trasse für Schnellfahrer mit sehr viel weniger Konfliktpunkten mit Fußgängern und Individualverkehr (auch diese Punkte sind im Detail noch zu lösen!). Die Trasse erfordert jedoch allein in Plochingen/Deizisau 3 Radwegbrücken und hat aufgrund der wohnortabgewandten Trassenlage weniger Zufahrten aus den Ortschaften, insgesamt leider auch die teuerste und für die Umsetzung langwierigste Variante und für die Schüler aus Altbach/Reichenbach aufgrund der Lage südlich der Bahnlinie nicht sehr vorteilhaft. Hier sollten zur Attraktivitätssteigerung noch kurze Zufahrtsverbindungen aus den Ortschaften vorgesehen werden.
    V1 ist aufgrund der heute schon sehr stark mit Verkehr belasteten Ortsdurchfahrt in Plochingen nur als Langsamradweg und für Kurzstrecken und Schülerradverkehr zu empfehlen. Ein Großteil der in V1 geschätzten Kosten und Aufwendungen sind Sowiesoleistungen/-kosten, da ein Großteil der vorhandenen innerstädtischen und auf den Feldwegen nach Reichenbach vorhandenen Radweginfrastruktur auch als Langsamradweg aufgrund Oberflächenschäden und konflikthaltigen Kreuzungspunkten kurzfristig zu ertüchtigen sind.
    Die rote Verknüpfungstrasse ist aufgrund der Wegeführung über die B10-Querspange nicht zu empfehlen und falls sie erforderlich wäre durch eine zusätzliche Bahnbrücke als Übergang von der V2-Trasse zu ergänzen.
    Die ggf. erforderlichen Wechsel von V1-Trasse auf V2/V3-Trasse und umgekehrt scheinen noch nicht optimiert.

  5. G. Descher / Antworten

    Ich würde ebenfalls die Variante 2 bauen:
    -kein Radler will die Abgase der Autos einatmen ( Variante 3)
    -Radler , die wie ich mit dem Rad zur Arbeit von Hegensberg nach Nellingen radeln, vermeiden direkten Autokontakt, da Autofahrer überwiegend aggressiv auf Radfahrer reagieren (Variante 1)
    -Bitte unbedingt die Radfahrer oder die Radfahrverbände dazu ins Boot holen , sonst wird das Geld zum Fenster rausgeworfen, weil es an der Zielgruppe vorbeigeht.
    -Eine gescheite Radanbindung von Esslingen nach Nellingen oder Scharnhausen wäre auch nicht schlecht. Die geplante Aufstiegsvariante entlang der Champagne-Aufstiegsstrasse wird bereits an der Zielgruppe vorbeigeplant. Kein Radler radelt einen anstrengenden Aufstieg und inhaliert unter voller Belastung die Abgase.
    -Die Anbindung an die Wohngebiete ist bei Variante 2 bestens gegeben.
    -Radler würden sich mehr Kontrolle der Auto-Ausweichrouten wünschen. In der Hammerschmiede fahren regelmässig Berufstätige Aurofahrer aus Berkheim, um dem Stau auf der Festo-Aufstiegsstrasse zu entgehen. Ein einfacher Poller auf halber Strecke unterhalb des Vereinsheims wären da sehr hilfreich. Die Stücklebesitzer kämen immer noch zu Ihren Gütle, die Stadt zum Wasserspeicher und der Verein zum Vereinshaus. Wenig materieller Einsatz mit großer Wirkung. Im Winter ist die Strecke zur Zeit lebensgefährlich, obwohl als Radweg ausgeschildert.

  6. Bernd / Antworten

    Klasse, dass es nun eine Plattform gibt!

  7. Der Träppler / Antworten

    Ich schließe mich vollumfänglich G. Descher und Peter L. an: Vorzugsvariante 2 hat die höchste Durchlässigkeit für (schnelle) Radfahrer und die wenigsten Konfliktpunkte mit dem MIV (im Gegensatz zu 1). Daneben ist es am Neckar entlang einigermaßen attraktiv und nicht beschattet (Glatteis) (im Gegensatz zu 3). Ich würde diese Trasse maßvoll bauen, notfalls müssen eben ein paar Bäume weichen, dies dient auch der Sicherheit, da weniger Hebungen im Asphalt, weniger Blätterschmotz und Astbruch.
    Noch mitgeplant werden sollten die Talquerstrecken und die „Anschlüsse“ dieser örtlichen Strecken an den Radschnellweg unter dem Gesichtspunkt der Bündelung des Radverkehrs auf dem Schnellweg und dadurch eine Minimierung der Strecken auf den Straßen mit dem motorisierten Verkehr.
    Nehmt bitte Geld in die Hand und macht den großen Wurf. Halbe Sachen bringen weder den Radverkehr voran, noch kann sich der Verkehrsminister damit rühmen.

  8. Pe / Antworten

    Ich halte die Neckarufer-Nord Variante auf der Gemarkung Esslingen für das Optimum aus Attraktivität, Nutzerpotential und Umsetzungshorizont.
    Man hört allerdings aus der Presse, von Gemeinderäten und aus städtischen Ämtern leider immer wieder, daß sich die Neckarufer-Nord Variante angeblich nicht mit dem geplanten Neckaruferpark vereinbaren ließe. Deshalb wird sie teilweise massiv angefeindet.
    Auch die Variante durch Oberesslingen und Esslingen würde ich sehr begrüßen. Diese Variante bedingt nach meinem Kenntnisstand allerdings u. a. den Entfall von vielen Parkplätzen in der Hindenburgstraße und die Reduzierung der Wehrneckarstraße auf je eine Autospur. Ich befürchte, daß beide Maßnahmen auf ganz massive Widerstände bei den Autofahrern stoßen würden und das Projekt RS in Esslingen in den kommenden Jahren nicht weiter kommen würde.

  9. Pe / Antworten

    Kiesstraße wollte ich schreiben nicht Wehrneckarstraße.

    1. Gerhard Schatz / Antworten

      Beifall für „Pe“! Eine Fahrspur auf der Kiesstrasse (Ringstrasse in Esslingen) für den Autowahnsinn muss genügen. Dann hat es genügend Platz für den Radschnellweg

  10. Michael Bauer / Antworten

    Gib mir die 2!

  11. Jochen / Antworten

    Pro Variante 2!

    Heute (27.10.18) in der StZ:

    1. Landrat Heinz Eininger meint, es solle der Radverkehr „WEITESTGEHEND ungebremst durch Ampeln und Autoverkehr“ geleitet werden. Es solle sich nicht um eine Rad-Autobahn handeln.

    DOCH, genau DAS soll es sein! Schnell, ohne Umwege, ohne Kontakt zum Autoverkehr, ohne Durchquerung irgendeines Ortskerns von A nach B. Wer die Strecke jeden Tag zweimal fährt, will keine Stadttour.
    Natürlich soll der Radweg nicht zu weit von seinen Nutzern entfernt (= auf der südlichen Neckarseite) verlaufen (wie Variante 3). Aber die Bummel-Variante 1 (mitten durch Plochingen, Altbach, Esslingen, Mettingen, Obertürkheim) erinnert stark an den Unterschied zwischen TGV und ICE.

    2. Die Stadt Esslingen denkt darüber nach, zwei Trassen auszubauen, weil die erforderlichen 4 Meter nicht überall erreicht werden können.

    Klingt für mich nach einer Ausrede und fehlender Überzeugung in der Verwaltung. Für jede Umgehungsstraße, für jede Kreis-, Landes- oder Bundesstraße wird Unmögliches möglich gemacht, werden Berge versetzt und Bebauungspläne geändert. Und jetzt soll EINMAL ein Radweg (4m!) durchs Neckartal gebaut werden und schon bei der Machbarkeitsstudie wird nach Kompromissen gerufen. Einmal nur wünsche ich mir hier die Konsequenz, mit der Vorhaben für andere Arten der Mobilität umgesetzt wurden.

    1. Guido Merkle / Antworten

      Hallo Jochen, ich stimme dir zu! Siehe auch meinen Kommentar auf der Hauptseite.

  12. Carsten / Antworten

    Schön das sich endlich was tut in Bezug auf Radwege bzw. Radschnellwege. Variante 2 ist meiner Meinung nach die beste Alternative. Interessant ist es auch wie die Anbindung nach Stuttgart umgesetzt wird. Alle Varianten enden auf Höhe Mettingen. Ich selber fahre im Jahr zwischen 3800km und 5500km mit Rad zur Arbeit (Denkendorf – Stuttgart). Daher ist es für mich interessant zu wissen, ob es Absprachen/ Vereinbarungen mit der Stadt Stuttgart gibt, dass an der Trasse Esslingen angeknüpft, und somit diese weiter geführt wird.
    Meine Hoffnung beruht auch darauf, das ein RADSCHNELLWEG entsteht und keine Bummelmeile – denn nur so bekommt man den Radfahrer von der Straße auf den Radweg.
    @Jochen – stimme dir voll und ganz zu !!

    1. Radschnellweg Neckartal / Antworten

      Wie Pe schreibt, hat auch die Stadt Stuttgart mit der Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie begonnen. Der Landkreis Esslingen ist hier in der Abstimmung, damit die Radschnellverbindungen zukünftig lückenlos befahrbar ist.

  13. Erik / Antworten

    Sehr schön dass sich hier was tut!!!
    Ich fahre 2 x wöchentlich von Weiler/Fils nach Esslingen und zurück und bin damit direkt betroffen. Gerne möchte ich meine Erfahrungen hier teilen: Eine Mischung aus Variante 1 und 2 erscheint mir die sinnvollste Lösung zu sein, wenn Mischungen denn überhaupt zur Debatte stehen sollten??? Die Variante 2 benutze ich zwischen Esslingen und Altbach und die Variante 1 zwischen Altbach und Reichenbach, wobei ich bei einem Ausbau des Radwegs sicherlich erst ab Plochingen auf die Variante 1 wechseln würde. Die Variante 2 ist im Filstal zwar schöner, weil direkt an der Fils, aber die Variante 1 ist hier deutlich kürzer, was im Alltag dann doch oft mehr zählt als der Genuss. Sollten keine Mischungen zur Debatte stehen, ist für mich die Variante 2 eindeutig die beste Version.

  14. Anonymous / Antworten

    Ich habe im Sommersemester 2018 meine Masterarbeit (Landschaftsarchitektur) genau über diese Thematik verfasst und eigene Untersuchungen zu einer bestmöglichen Radoute durch das Neckartal angestellt. Die hier ausgearbeitete Route 2 deckt sich dabei am stärksten mit meinen Ergebnissen. Route 1 eignet sich absolut nicht für den Radfern(-schnell)verkehr. Hier ergeben sich fast durchgehend enorme Konfliktpotentiale mit dem MIV, die vor allem im Berufsverkehr zu tragen kommen. Hier spreche ich aus eigener Erfahrung, ich pendle selbst täglich von Esslingen nach Nürtingen und nutze dafür bevorzugt Routen abseits von Straßen. Dies ist nicht überall möglich und ich bin streckenweise gezwungen auf straßenbegleitenden Radwegen zu fahren. Hier kommt es 2-3 Mal die Woche zu gefährlichen Situationen, da Autofahrer trotz vorbildlicher Radverkehrsführung, den Radweg einfach ignorieren / Verkehrsregeln nicht kennen oder einfach nur abgelenkt und unaufmerksam sind. Möchte man mehr Leute dazu bewegen aufs Rad umzusteigen müssen Radwege vor allem diese Punkte erfüllen: Durchgängigkeit, Direktheit, hoher Fahrkomfort (ausreichende Breite und asphaltiert), Verkehrssicherheit (so wenig Kontaktpunkte mit dem MIV wie nur irgendwie möglich!) und Attraktivität (es ist nicht attraktiv zwischen stinkenden Autoschlangen durchzufahren, der Neckar bietet größtenteils sehr attraktive Streckenführungen, diese sollte man nutzen)
    Stichwort Vernetzung: Nicht nur ein durchgehender attraktiver Schnellradweg durchs Neckartal wäre wünschenswert, er muss auch effektiv mit anderen Radrouten vernetzt werden. Vor allem im Landkreis Esslingen bietet sich eine Vernetzung von Flussradwegen förmlich an (Neckar – Aich – Lauter – Fils – Körsch). Dabei ist derzeit vor allem der Anschluss an das Fils- und Körschtal absolut mangelhaft. Die Vorzugsvarianten 2 und 3 beheben die Problematik im Filstal ziemlich gut. Das Körschtal wird jedoch überhaupt nicht an den neuen Schnellradweg angeschlossen, nach jetzigem Planungsstand. Trotz fehlendem Anschluss sind schon heute sehr viele Radler hier unterwegs, auch ich fahre diese Strecke täglich. Hier wäre eine Brücke über B10 und Neckar wünschenswert

  15. Anonymous / Antworten

    Ein Radschnellweg ist für mich das Äquivalent zu dem, was im Automobilverkehr die Autobahn ist. Umso schneller man mit dem Rad unterwegs sein kann, desto konkurrenzfähiger ist das Fahrrad gegenüber dem Auto. Dabei muss, wenn notwendig, auch in ähnlichen Maßstäben gedacht werden, wenn es z. B. um zusätzlich erforderliche Brücken, Unterführungen, Terrassierungen, Hangbefestigungen oder sichere Zu- und Abfahrten geht. Einziger Unterschied zu einer Autobahn ist, dass der Radweg nach Möglichkeit auch attraktiv und angenehm zu fahren sein sollte – schließlich braucht es auch gewisse Anreize, um mehr Autofahrer auf das Rad zu bringen und das geschieht auch durch solche „Softskills“. Wie bei der Autobahn muss ein Radschnellweg folgende Eigenschaften erfüllen:
    – Ein ununterbrochener Streckenverlauf, sprich keine Kreuzungen und keine Stopps durch Vorfahrt anderer, sei es durch Verkehrszeichen oder Ampelanlagen (letzteres hat bei der momentanen Radführung des Neckartalradwegs durch die Esslinger Innenstadt zeitweise einen sehr großen negativen Einfluss auf die Pendelzeit zum Arbeitsplatz).
    – Der Radschnellweg sollte zumindest in Ballungsräumen 4-spurig sein, sodass in beide Richtungen schnellere Radfahrer langsamere sicher und problemlos überholen können. Bei der schmalen Spurbreite eines Fahrrads sollten 4 Spuren gut machbar sein.
    – Eine gute Fahrbahnbeschaffenheit, ohne Schlaglöcher, Bordsteine oder andere Fahrbahnunebenheiten, ein rollreibungsoptimierter Fahrbahnbelag (kein Pflaster, Kies oder rauer Asphalt).
    – Ohne unnötige Umwege, Schlenker o.ä.
    – Sichere Zu- und Abfahrten und Wegeführungen (gut einsehbar, keine eckige Kurvenführung, …)
    – Es gibt keine Unterordnung gegenüber dem Automobilverkehr; es wird von gleicher Wichtigkeit ausgegangen.
    Die Variante 2 (grün, am Neckar entlang) scheint mir am sinnvollsten. Sie bietet die Attraktivität um Mensch auf das Fahrrad zu bringen und den Verlauf, der am ehesten autobahnähnlich ausgebaut werden kann. Desweiteren sollte man auch beachten, dass man als Radfahrer deutlich stärker den Abgas- und Lärmemissionen ausgesetzt als ist als man das als Autofahrer ist. Auch hier ist die Entkoppelung vom Straßenverkehr bei der Strecke am Neckar entlang am ehesten gegeben. Außerdem ist der Korridor für einen unterbrechungsfreien Radschnellweg größtenteils schon gegeben und muss nur auf eine ausreichende Fahrbahnbreite und -beschaffenheit ausgebaut werden.
    Da der Neckartalradweg derzeit an mehreren Stellen gesperrt ist, nutze ich für meinen Arbeitsweg die Strecke durch die Innenstädte und Wohngebiete von Esslingen, Mettingen und Obertürkheim, was ungefähr dem Streckenverlauf von Variante 1 entspricht. Auf dieser Strecke gibt es für Fahrradfahrer zahlreiche Gefahrenstellen. Der Sicherheitsaspekt ist aus meiner Sicht bei Variante 1 nicht erfüllt und nicht erfüllbar, wie auch die anderen oben genannten Prämissen für einen Radschnellweg.
    Ich hoffe, das Planungsbüro aus Frankfurt wird die vorgestellten Varianten auch selbst auf dem Rad abfahren. Denn nur so erfährt man, welche Option sich nicht nur auf der Karte, sondern auch in der Praxis bewähren kann und wo lokal Gefahren und Hindernisse für Radfahrer lauern.

  16. S. Lingen / Antworten

    Also ich bin auch sehr froh dass nun endlich mal was passiert und diese Plattform geschaffen wurde! Ich würde die Variante 2 die weitestgehend am Neckar verläuft bevorzugen:
    a: der Radweg sollte möglichst vom Autoverkehr getrennt sein
    b: landschaftlich schöner
    c: schließlich ist es ja auch ein Flussradweg, der nicht nur von Pendlern, sondern auch von vielen Radtouristen benutzt wird.

    Mir wäre noch wichtig, dass es eine Anbindung an den von Plochingen nach Süden verlaufen Neckarradweg gibt (komme aus Dettingen Teck). Vielleicht kann dieser ja dann auch mal geteert werden.

    Ansonsten kann ich den Planern empfehlen, sich nicht strickt und 100% an die, für einen deutschen Radschnellweg erforderliche 4m Breite zu binden. Wenn eben an der einen oder anderen Stelle mal nur 3,80m oder weniger möglich sind, so aber eine elegantere Streckenführung realisierbar wäre, dann werden dies die Radfahrer auch akzeptieren. Man kann das ja dann durch Hinweisschilder und oder Geschwindigkeitsreduzierungen entsprechend kennzeichnen. Die Radfahrer sind schließlich aus den letzten Jahrzehnten viel Schlimmeres gewohnt!

    Als ich den angepeilten Endtermin mit 2028 gelesen habe, bin ich dann aber schier vom Hocker gefallen und außerdem verstehe ich die Logik nicht, wenn da einerseits von Termindruck der Landesregierung die Rede ist und andererseits heißt es, dass man deshalb wohl nicht vor 2020 beginnen kann? Das muss mir einer näher erklären! In China wäre dieser Radweg in einem Jahr fertig. Hier ist dringender Handlungsbedarf angesagt, BITTE. Wir sind eine der reichsten Regionen der Republik. Stuttgart baut zwar immer noch schöne und viele Autos aber die Menschen die hier leben und arbeiten, wollen und müssen sich immer mehr bewegen. Dazu bietet sich das Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit nahezu an.

    Auch möchte ich nahelegen, sich die Niederlande bei einem derartigen Vorhaben als Vorbild zu nehmen: die machen das seit Jahrzehnten und haben die Maßnahmen dazu perfektioniert.

    Ansonsten freue ich mich auf viele weitere Pendlerstunden auf diesem dann neuen Radweg, die ich dann hoffentlich noch vor meinem Ruhestand miterleben kann. Ich begrüße den Entschluss der Stadt hierfür finanzielle Mittel bereitzustellen.

    1. anonymus / Antworten

      „Ich begrüße den Entschluss der Stadt hierfür finanzielle Mittel bereitzustellen.“
      Da sind sie falsch informiert. Die Stadt Esslingen stellt keine Mittel für den Radschnellweg bereit. Nur weil die kompletten Kosten sowie Bau und Planung vom Land übernommen werden und der Landkreis mehrheitlich dahinter stehen hat das Projekt überhaupt eine gewisse Change auf Umsetzung.

      1. Radschnellweg Neckartal / Antworten

        Die Stadt Esslingen wäre bei der innerstädtischen Variante 1 Baulastträger. Sie kann hierfür Fördermittel beantragen, muss aber einen gewissen Anteil selbst aufbringen.

  17. Wer Radwege sät, wird Ökologie ernten. / Antworten

    10 Jahre bis alles fertig ist! Gehts noch? V2 ist vorhanden, Gelände von der Bahn muss gekauft werden, roden, Asphalt drauf. Was in 10 Jahren sicherlich sein wird, dass die Mehrheit den Weg mit Pedelecs verwenden wird, deshalb bitte keine Forderungen bzg. der Vogelsangbrücke – schieben im Bereich vom Pliensauturm! Das hält die Durchführung nur auf. Keine Varianten durch Städte, das führt zu Unfällen und Problemen.

    1. Gördy / Antworten

      Danke für den Kommentar, absolute Zustimmung!! Ich möchte nicht zu kritisch sein, da sich jetzt wirklich mal was tut. Aber der Umsetzungshorizont ist für mich nicht nachvollziehbar. Bis 2028 ist der Individualverkehr kollabiert, der ÖPNV leider nicht so ausgebaut, dass dies eine Alternative wäre und unsere Klimaveränderung / -verschlechterung wird nicht so lange warten.

      Zum Abschluss noch zwei große Bitten:
      – der heutige Radweg darf durch die Umsetzung der neuen Variante nicht beeinträchtigt werden und
      – die Umsetzung sollte mit/bis Stuttgart parallel laufen

  18. Thomas / Antworten

    Die Stadt Esslingen will den Radverkehrs bis 2025 verdoppeln – der Radschnellweg soll aber erst 2028 fertig gestellt werden.
    Das ist mal wieder eine typische Schreibtischplanung und an der Realität völlig vorbei.
    Ich pendel täglich mit dem Fahrrad von Deizisau nach Stuttgart und zurück. Die derzeitge Fahrradwegeführung ist eine Zumutung für Radfahrer, die ich auch nur deshalb in Kauf nehme, da die B10 völlig verstopft, und der Nahverkehr total überfüllt und unzuverlässig ist.

    Ich kann mich meine Vorredner nur anschließen.

    Die Planungsverantwortlichen sollten sich unbedingt ein Bild vor Ort machen um die Lage und Situation richtig einschätzen und beurteilen zu können.

  19. C / Antworten

    Den Radschnellweg auf bestehenden Straßen, die in Wohngebieten teilweise nur einspurig benutzbar sind, zu führen, ist kontraproduktiv. Nehmt euch ein Beispiel an dem aktuell nicht mehr benutzbaren Schillerradweg zwischen Mettingen und Untertürkheim. Als Radler will ich von A nach B kommen und nicht an allen Kreuzungen/Einfahrten abbremsen müssen, außerdem sind dies für mich als Radler ständig Gefahrenquellen, da der MIV einen häufig nicht wahrnimmt bzw. die Geschwindigkeit unterschätzt.

  20. OGL Plochingen / Antworten

    Radschnellweg durch Plochingen

    Als Mosaikstein zur Reduzierung des Autoverkehrs soll ein Radschnellweg zwischen Reichenbach und Stuttgart bzw. Esslingen gebaut werden. Dazu haben die Kommunen im Neckar- und Filstal eine Mitwirkungserklärung unterzeichnet. Auch die OGL-Fraktion unterstützt die Idee, einen guten und schnellen Radweg in dieser Achse zu bauen.
    Damit man auf diesen Radwegen auch schnell fahren kann, sind hohe Anforderungen formuliert. Die im ATU vorgelegten 3 Varianten durch Plochingen erfüllen aus unserer Sicht diese Anforderungen in keiner Weise, es wird bei der Realisierung große Abstriche geben müssen.
    Dazu kommt, daß die Abstimmung der Gemeinden zwingend erforderlich ist, sonst passen die Abschnitte nicht zusammen.
    Aus Sicht der OGL gibt es 2 realistische Varianten:

    Eine nördliche, aus Richtung Reichenbach kommend entlang der alten B10, durch die Stadt und durch die Esslinger-Straße Richtung Altbach. Voraussetzung wäre ein Umbau der Esslinger-Straße, so daß der Radweg nicht hinter den geparkten Autos entlang führt.

    Eine südliche Variante, die über den Kreisel hinter der Neckarbrücke (Kreisel unter dem Plochinger Dreieck) auf der Kreisstraße K1211 ‚Am Bruckenbach‘ über die Kreuzung auf der Otto-Konz-Brücke (besser darunter durch) auf den Rheinkai bis nach Deizisau. Dort könnte es eine neue Fußgänger und RadfahrerBrücke nach Altbach geben.
    Offen ist, wie man bei dieser Variante sowohl von der ‚Alten B10‘ als auch von den Fils-Varianten zum Kreisel hinter der Neckarbrücke kommt. Eine Durchquerung des Bruckenwasen-geländes lehnen wir wegen der Vielzahl anderer Nutzungen ab.
    Der Weg über die Neckarbrücke scheidet aus verkehrs-technischer Sicht wohl aus.
    Über die Fußgängerbrücke am Umweltzentrum dürfen Fahrräder bisher nur geschoben werden. Bleibt der Bau einer neue Fußgänger- und Fahrradbrücke, bestenfalls unterhalb einer der B10-Überführungen.

    1. Anonymous / Antworten

      Hallo nach Plochingen ….

      eines müsste man bei der Planung beherzigen: nämlich dass man nicht den Ausbau der innerörtlichen Fahrradwege in einen Topf mit der Errichtung des Radschnellwegs werfen kann. Das wird so nicht funktionieren … Wenn ihr also die „Stadtvariante“ in Plochingen ins Spiel bringt, dann ist es nicht das, was die überörtlichen Pendler brauchen. Die Ortsdurchfahrt schneidet zwangsläufig an vielen Stellen einen noch so gut ausgebauten Radweg …. ich erlebe schon heute gerade in Plochingen haarsträubende Situationen (z.B. an der Tankstelle in der Ulmer Straße, an den Einmündungen in Esslinger Straße usw.). Radschnellweg ist für mich eine Möglichkeit, möglichst außerhalb von Ortschaften voranzukommen und nicht mittendurch fahren zu müssen.

      Grüße aus Hochdorf

  21. OGL Plochingen / Antworten

    ob das mit dem einbetten klappt ??

  22. OGL Plochingen / Antworten

    Hallo Anonymus in Hochdorf
    … das mit dem Einbetten hat nicht geklappt. deshalb nochmal:

    Plochingen wird in naher Zuhunft 2 Durchgangsstraßen bekommen: neben Esslinger Straße wird aktuell die Eisenbahnstraße bis Ortsende Altbach ausgebaut. Da wir keine bahnparallele Rennstrecke wollen, machten wir letzte Jahr einen Haushaltsantrag zur Verkehrsverlagerung aus der Innestadt und zum Einrichten eines „Ringverkehrs“:
    – Eisenbahnstr: West –> Ost
    – Esslinger Str: Ost –> West
    Dieses Konzept könnte man jetzt mit dem geplanten Radschnellweg verbinden, indem man je 2 Fahrspuren (Rad / KFZ-Verkehr) zuweist. Das würde ein konsquentes Umsetzen der Maxime „Radwege auf die Straße“ mit sichtbarem, weitgehend gleichberechtigtem Radverkehr bedeuten.
    Damit könnte man Ihren Befürchtunen entgegenarbeiten, wobei allerdings für das Nadelöhr am Hundertwasser/Schorndorferstraße weiterhin eine Lösung gefunden werden muss. Eine „Stadtvariante“ bringt zudem auch Vorteile für Radfaher mit Start/Ziel Plochingen.

    Näheres ist auch auf facebook unter „Offene Grüne Liste Plochingen e.V.“ bei den Haushaltsanträgen für 2018/19 vom Dez. 2017 zu lesen.

    1. Guido Merkle / Antworten

      Hallo OGL Plochingen … wollte in meinem vorherigen Beitrag nicht anonym schreiben, hatte nur vergessen meinen Namen anzugeben ….

      Vielen Dank für eure Infos. Ob die von euch ins Spiel gebrachte Lösung wirklich den überörtlichen Radverkehr – der auch im Übrigen auch aus der Richtung Wernau / Köngen kommt – überzeugen kann, glaube ich leider nicht ….

      LG Guido Merkle

      1. OGL-Plochingen / Antworten

        Hallo Guido

        bitte das mal durchlesen – Musterlösungen und Standards für Radschnellwege vom Verkehrsministerium:

        Innerorts ist für eine Straße mit Radschnellweg eine Breite von 12.00 m veranschlagt (4 x 3 m). Das gibt das vorhandene Straßennetz nur schwer her.

        https://www.fahrradland-bw.de/fileadmin/user_upload_fahrradlandbw/1_Radverkehr_in_BW/i_Radschnellverbindungen/Qualitaetsstandards_RSV_BW.pdf

        https://www.fahrradland-bw.de/fileadmin/user_upload_fahrradlandbw/1_Radverkehr_in_BW/i_Radschnellverbindungen/Qualitaetsstandards_RSV_BW.pdf

  23. Thilo Straub / Antworten

    Die Vorzugsvariante 2 ist absolut mein Favorit.
    Landschaftlich eigenständige und schöne Strecke !
    Möglichst wenige Kontaktpunkte zum Strassenverkehr !
    Aber bitte nicht erst in 10 Jahren !

  24. Marco / Antworten

    Generell ist Variante 1 eine sehr gute Lösung für die Menschen in der Stadt die nicht Radfahren wollen weil es auf den Straßen sehr gefährlich ist. Variante 1 erreicht sehr viele Menschen und führt an vielen Schulen vorbei, während die anderen Varianten mehr nach Sanierung bestehender touristischer Radwege klingen. Mit Variante 2 erreicht man hauptsächlich Leute die eh schon Fahrrad fahren, während Variante 1 ein guter Grund ist sein Auto auf kurzen Strecken stehen zu lassen.

    1. Michael / Antworten

      Hier geht es nicht um Kurzstrecke, sondern um Langstrecke!

  25. Hartmut Richter / Antworten

    Die Trasse 2 bietet vermutlich die besten Voraussetzungen für einen Langstrecken-Radschnellweg. Der Radschnellweg könnte in dieser Trasse aber sehr schnell in einem elementaren Konflikt mit einer anderen großen Nutzergruppe, den Fußgängern, den Spaziergängern, den Joggern stehen.
    Esslingen ist nicht mit großen innerstädtischen Grünzonen gesegnet. Für die Bewohner der Stadtteile im Tal ist deshalb die Grünzone zwischen Neckar und Eisenbahntrasse das einzige Angebot für eine großzügige Bewegung im Grünen. Und dieses Angebot ist aus meiner Sicht unverzichtbar.

    Hieraus will ich aber nicht sofort die Folgerung ziehen, dass die Trasse 2 komme für einen Radschnellweg nicht in Frage. Eine solche radikale Konsequenz lässt sich nämlich dann vermeiden, wenn die Wege für die Fußgänger und der Radschnellweg. möglichst ohne Schnittstellen, getrennt werden. Und hierfür bietet sich das Planungsprinzip, neckarseitig die Fußgänger, bahnseitig die Radfahrer, an. Der Raum zwischen Bahntrasse und den vorhandenen Gebäuen im Merkelpark würde für einen 4 Meter breiten Radweg durchaus ausreichen. Man müsste lediglich das Bahnwärterhäusle etwas nach Süden verschieben und den Haupteingang der Villa Merkel in den bisher unter Wert genutzten Wintergarten verlagern. Damit könnte man gleichzeitig den ohnehin sehr schmalen Parkzugang von der Fabrikstraße her kreuzungsfrei überbrücken.

    Dies wird vermutlich keine besonders billige Trasse sein, zumal sie heute für Lärmschutzwälle genutzt wird, die aber durch andere Lärmschutzinstallationen ersetzt werden könnten.

    Aber für eine Stadt, die den Zusatz „am Neckar“ in ihrem Namen führt, müssen diese Kostenargumente zurückstehen.
    Der breite Zugangs zum Wasser des Neckars mit seiner begleitenden Baum- und Pflanzenwelt ist heute – und künftig eher noch verstärkt – ein unverzichtbarer Alternativraum zur Dichte der Innenstadt. Heilbronn ist gerade dabei mit der Bugs 2019 ihren Neckar wieder zu erobern und wertzuschätzen. Wir dürfen in Eslingen nicht in die andere Richtung – die falsche Richtung – aufbrechen.

  26. Michael V. / Antworten

    Eigentlich ist z.B. der Neckaruferweg zwischen Mettingen und Esslingen ja schon heute Teil des übergeordneten und beworbenen Neckartal-Radwegenetzes. Und trotzdem ist er seit langer Zeit schon in einem verheerenden Zustand, eine echte Zumutung für Mensch und Material. Auch wenn kürzlich die größten Löcher etwas zugepflastert wurden, so kann man hier beispielhaft erkennen, welchen miserablen Stellenwert der Radverkehr in den Verkehrsplanungen bisher genießt.

    Deshalb bin ich gespannt, in welcher Form der Radschnellweg umgesetzt wird und ob erkennbar wird, dass ein dringend notwendiges Umdenken der autolastigen Verkehrspolitik eingesetzt hat. Allzu optimistisch bin ich nicht.

  27. Guido Merkle / Antworten

    Eins darf man nicht vergessen ….. zunächst muss man die bisherigen Nicht-Fahrrad-Pendler überhaupt dazu motivieren, künftig gerne mit dem Fahrrad zu fahren. Hierzu braucht es zunächst nur die passende Einstellung, alles andere ist vorgeschoben. Es muss schlichtweg trendy sein, mit dem Rad in die Arbeit zu kommen oder damit einzukaufen. Lasst uns – jeder in seinem Umfeld- dafür Werbung machen und ein Vorbild sein. Wenn dann mehr Leute mit dem Rad fahren, wird sich automatisch der Fokus auf diese tägliche Fortbewegungsart einstellen und die Priorisierung eines Radwegeausbaus gegenüber eines Straßenbaus wird dann politisch leichter durchzusetzen sein. In diesem Sinne ….

  28. Klaus Heldt / Antworten

    Für die Schnellverbindung ist die Variante 2 am Neckar sicher am besten geeignet, wenn auch nicht immer so billig zu haben wie die schrecklichen zickzack Verbindungen quer durch Esslingen und die anderen Neckarorte.
    Super die Idee auch über die Vogelsangbrücke auf den Neckarradweg zu kommen. Leider wahrscheinblich zu teuer, vielleicht mit der nächsten Brücke??
    Eine wichtige Querverbindung zwischen Variante 1 und 2 könnte man dafür leichter in Oberesslingen hinzufügen. Dort gibt es eine versteckte bestehende Bahnunterführung (südöstlich der Waschanlage, als Radweg beschildert (!!)) zwischen der Plochinger Straße und der Fritz-Müller-Straße. Dann sind es nur noch wenige Meter über die Lilienthalstr. bis an den Neckarradweg. Für diese wertvolle Verbindung müsste man nur die Treppen an der Unterführung zu befahrbaren Rampen umbauen. Vielleicht kann man das noch in die Ideensammlung mit aufnehmen.

  29. Te / Antworten

    Ich will nicht schnell fahren, ich will ungestört fahren. Das schlimmste sind doch Kreuzungen oder Einmündungen, nach denen man wieder anfahren muss: DAS kostet Kraft und verleidet das Radfahren. Un am Ärgerlichsten ist es, wenn man nur abbremsen musste, weil einem wieder ein Autofahrer die Vorfahrt genommen hat. Daher spricht alles für Variante 2: die ist weitgehend ungestört und vieles ist schon jetzt ziemlich gut. Und bitte vergesst die Querspangen, kein vernüftiger Radler fährt das. Der Weg zur Arbeit ist doch kein Radflanieren, es muss zügig gehen!

  30. T. Rumpf / Antworten

    Der bestehende und seit dieser Woche vollständig asphaltierte Weg direkt am Neckar (Variante 2) zwischen Altem Neckar und Pliensauturm ist schon jetzt die schnellste und schönste Verbindung, wenn dort nicht die Konflikte mit den Fußgängern wären. Der Bau eines Radschnellweges dort, überwiegend auf bestehenden Parkplätzen, auf dem Neckar und wenig genutzten Wegabschnitten zwischen Landratsamt und Neckar, bietet die Chance die Attraktivität und Sicherheit des existierenden Weges für Fußgänger wesentlich zu steigern. Eine Alternativroute durch die Stadt, so sinnvoll sie auch in Hinblick auf Quellen und Ziele dort sein mag, wird nie so eine schnelle und konfliktfreie Fahrt für Radler ermöglichen.

    1. Pendler und Stadtradler / Antworten

      Die Schaffung von attraktiven und sicheren Radrouten durch die Esslinger Innenstadt und die Stadtteile ist die Aufgabe der Stadt Esslingen.
      Deren Umsetzung verlief in der Vergangenheit im Schneckentempo und das Angebot hinkt deshalb seit Jahren weit hinter dem Bedarf her.

      Es sollte nicht der Fehler gemacht werden die Zielsetzungen für den Radschnellweg diesen Versäumnissen zu opfern.

  31. Mathias Sendelbach / Antworten

    Die Hoffnung stirbt zuletzt !
    Irgendwie muss angefangen werden und das sehr bald. Ich fahre so gut wie alles was irgendwie Sinn macht, mit dem Rad und könnte Bücher schreiben über die Inkompatibilität von Radfahrern und Fußgängern, von Autos und Radlern… nicht immer Ruhmesblätter für Radler, aber m.E. eher die anderen Beteiligten. Egal …..
    Wenn die Vorgaben echt eingehalten werden können (müssen) ist mir die Variante fast egal. Ich fahre auch neben einer Autobahn, wenn ich schnell von A nach B komme. Wünschen darf ich mir viel und eine Neckar nahe Trasse, frei von Autos und Fuß- und (Hunde) Gassigehern wäre der Traum. Aber auch S-Bahn Pendler haben ihren unerfüllten Pünktlichkeits Traum. Es muss funktionieren und sollte schneller als die üblichen Planungsphasen umgesetzt werden können. Wenn die Genehmigung eines Reihenhauses aber schon mehr als zwei Jahre dauern kann, sehe ich als 70jähriger schwarz, noch meinen Traumradweg zu erleben.
    Anmerken möchte ich noch, die Anbindungen an Industriegebiete und Wohngebiete sind genau so wichtig wie der Weg selbst. Ohne funktionierende Zubringer haben die Kritiker schnell Oberwasser in der Diskussion.
    Ich kenne in Ostfildern einige Stadträte, die Radfahren als Freizeitsport betrachten und das Rad auf der Straße am liebsten verbannen würden. Das ist sicher anderswo auch wenig anders.
    Da fällt mir ein, Funktionsträger reisen gerne. Sollen wir mal sammeln für eine Studienreise nach Dänemark oder Holland. Wenn die dort mal ein Fahrradparkhaus sehen, fallen sie vom Glauben ab. Auch die „Bergargumente“ gelten im Zeitalter der E-Bikes nicht mehr – denke ich. Oder ??
    Danke an alle die solche Projekte endlich mal angehen und werden Sie nicht so sarkastisch wie ich, wenn Sie die Realität wieder mal einholt.

  32. T. Rumpf / Antworten

    Bei der Variante 2 direkt am Neckar entlang des Freibades könnte es eng werden. Aber warum deshalb auf den dort überarbeiten und weitgehend unbeschifften Neckar ausweichen? Denkbar wären dort z. B. Pontons auf denen der Radschnellweg direkt zum Hechtkopf geführt werden könnte ohne das Freibad zu verkleinern, Bäume zu fällen und in die neu angelegte Uferzone eingreifen zu müssen. In diesem Bereich des rechten Neckarufers habe ich fast noch nie ein Schiff gesehen.

  33. Jan / Antworten

    Hallo, ich fahre regelmäßig auf Teilen der Variante 1 (von Plochingen nach Oberesslingen). Dabei fallen mir die vielen Konfliktpunkte mit Fußgängern, darunter auch Schüler, und Autofahrern auf. Vor dem Hintergrund befürchte ich einen hohen Aufwand bei deren Entschärfung. Die anderen Varianten verlaufen aus meiner Sicht auf der „falschen“ Neckarseite, möchte der Radler eine Teilstrecke mit dem Zug zurücklegen.

    Daher mein Vorschlag: Stelzen in den Neckar stellen und ufernah auf diesen Stelzen einen 6m breiten Weg errichten, ein paar Meter über dem Wasser. Das wird so auch noch spektakuläres Ausflugsziel.

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